
Weil die Wälder vielerorts durch Trockenheit und Stürme geschwächt sind, befürchtet die Ministerin bei anhaltend sommerlicher Witterung ein Absterben ganzer Wälder. „Die Bekämpfung des Borkenkäfers und der Erhalt unserer Wälder liegt im Interesse der gesamten Gesellschaft“, sagte Kaniber. Deshalb unterstütze die Staatsregierung die Waldbesitzer bei dieser riesigen Herausforderung mit allen Kräften. Mit der Anhebung der Zuschüsse will Kaniber in Zeiten drastisch fallender Holzpreise und steigender Holzernte-Kosten noch stärkere Anreize für eine rasche und effektive Käferbekämpfung schaffen. Die Ministerin hatte wegen der drohenden Käfer-Gefahr bereits im vergangenen Jahr ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Waldbesitzer aufgelegt und vor einigen Wochen nochmals ausgeweitet: Es reicht von finanziellen Anreizen über Fachberatung bis hin zu personeller und organisatorischer Unterstützung.
Damit die Waldbesitzer tagesaktuell über die Bedrohungslage in ihrer Region informiert sind, wird nach Auskunft der Ministerin das Borkenkäfer-Monitoring der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) laufend aktualisiert.
Hier finden Sie das Borkenkäfermonitoring des LWF: zum Monitoring
Weitere Informationen zur Förderung, sowie Merkblätter und Anträge finden Sie zudem hier:
Fotoverzeichnis: WBV Neuburg-Schrobenhausen
Literaturverzeichnis: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (27.06.2019) - Borkenkäfer-Gefahr: Kaniber weitet Gegenmaßnahmen aus, Abgerufen 30.07.19 von https://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2019/221747/